All­ge­meine Geschäftsbedingungen

Inhaltsverze­ich­nis

  1. Gel­tungs­bere­ich
  2. Ver­tragss­chluss
  3. Wider­ruf­s­recht
  4. Preise und Zahlungsbedingungen
  5. Liefer- und Versandbedingungen
  6. Eigen­tumsvor­be­halt
  7. Män­gel­haf­tung (Gewährleis­tung)
  8. Ein­lö­sung von Aktionsgutscheinen
  9. Ein­lö­sung von Geschenkgutscheinen
  10. Anwend­bares Recht
  11. Gerichts­stand
  12. Ver­hal­tenskodex
  13. Alter­na­tive Streitbeilegung

1) Gel­tungs­bere­ich

1.1 Diese All­ge­meinen Geschäfts­be­din­gun­gen (nach­fol­gend “AGB”) von “oldschoolcards.de” (nach­fol­gend “Verkäufer”), gel­ten für alle Verträge zur Liefer­ung von Waren, die ein Ver­brauch­er oder Unternehmer (nach­fol­gend „Kunde“) mit dem Verkäufer hin­sichtlich der vom Verkäufer in seinem Online-Shop dargestell­ten Waren abschließt. Hier­mit wird der Ein­beziehung von eige­nen Bedin­gun­gen des Kun­den wider­sprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart.

1.2 Für Verträge zur Liefer­ung von Gutscheinen gel­ten diese AGB entsprechend, sofern insoweit nicht etwas Abwe­ichen­des geregelt ist.

1.3 Ver­brauch­er im Sinne dieser AGB ist jede natür­liche Per­son, die ein Rechts­geschäft zu Zweck­en abschließt, die über­wiegend wed­er ihrer gewerblichen noch ihrer selb­ständi­gen beru­flichen Tätigkeit zugerech­net wer­den können.

1.4 Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natür­liche oder juris­tis­che Per­son oder eine rechts­fähige Per­so­n­enge­sellschaft, die bei Abschluss eines Rechts­geschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selb­ständi­gen beru­flichen Tätigkeit handelt.

2) Ver­tragss­chluss

2.1 Die im Online-Shop des Verkäufers enthal­te­nen Pro­duk­tbeschrei­bun­gen stellen keine verbindlichen Ange­bote seit­ens des Verkäufers dar, son­dern dienen zur Abgabe eines verbindlichen Ange­bots durch den Kunden.

2.2 Der Kunde kann das Ange­bot über das in den Online-Shop des Verkäufers inte­gri­erte Online-Bestell­for­mu­lar abgeben. Dabei gibt der Kunde, nach­dem er die aus­gewählten Waren in den virtuellen Warenko­rb gelegt und den elek­tro­n­is­chen Bestell­prozess durch­laufen hat, durch Klick­en des den Bestel­lvor­gang abschließen­den But­tons ein rechtlich verbindlich­es Ver­tragsange­bot in Bezug auf die im Warenko­rb enthal­te­nen Waren ab. Fern­er kann der Kunde das Ange­bot auch tele­fonisch, per Fax, per E‑Mail oder postal­isch gegenüber dem Verkäufer abgeben.

2.3 Der Verkäufer kann das Ange­bot des Kun­den inner­halb von fünf Tagen annehmen,

  • indem er dem Kun­den eine schriftliche Auf­trags­bestä­ti­gung oder eine Auf­trags­bestä­ti­gung in Textform (Fax oder E‑Mail) über­mit­telt, wobei insoweit der Zugang der Auf­trags­bestä­ti­gung beim Kun­den maßge­blich ist, oder
  • indem er dem Kun­den die bestellte Ware liefert, wobei insoweit der Zugang der Ware beim Kun­den maßge­blich ist, oder
  • indem er den Kun­den nach Abgabe von dessen Bestel­lung zur Zahlung auffordert.

Liegen mehrere der vor­ge­nan­nten Alter­na­tiv­en vor, kommt der Ver­trag in dem Zeit­punkt zus­tande, in dem eine der vor­ge­nan­nten Alter­na­tiv­en zuerst ein­tritt. Die Frist zur Annahme des Ange­bots begin­nt am Tag nach der Absendung des Ange­bots durch den Kun­den zu laufen und endet mit dem Ablauf des fün­ften Tages, welch­er auf die Absendung des Ange­bots fol­gt. Nimmt der Verkäufer das Ange­bot des Kun­den inner­halb vor­ge­nan­nter Frist nicht an, so gilt dies als Ablehnung des Ange­bots mit der Folge, dass der Kunde nicht mehr an seine Wil­lenserk­lärung gebun­den ist.

2.4 Bei Auswahl ein­er von Pay­Pal ange­bote­nen Zahlungsart erfol­gt die Zahlungsab­wick­lung über den Zahlungs­di­en­stleis­ter Pay­Pal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22–24 Boule­vard Roy­al, L‑2449 Lux­em­bourg (im Fol­gen­den: „Pay­Pal“), unter Gel­tung der Pay­Pal-Nutzungs­be­din­gun­gen, ein­se­hbar unter https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/useragreement-full oder — falls der Kunde nicht über ein Pay­Pal-Kon­to ver­fügt – unter Gel­tung der Bedin­gun­gen für Zahlun­gen ohne Pay­Pal-Kon­to, ein­se­hbar unter https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacywax-full. Zahlt der Kunde mit­tels ein­er im Online-Bestel­lvor­gang auswählbaren von Pay­Pal ange­bote­nen Zahlungsart, erk­lärt der Verkäufer schon jet­zt die Annahme des Ange­bots des Kun­den in dem Zeit­punkt, in dem der Kunde den den Bestel­lvor­gang abschließen­den But­ton anklickt.

2.5 Bei der Abgabe eines Ange­bots über das Online-Bestell­for­mu­lar des Verkäufers wird der Ver­trag­s­text nach dem Ver­tragss­chluss vom Verkäufer gespe­ichert und dem Kun­den nach Absendung von dessen Bestel­lung in Textform (z. B. E‑Mail, Fax oder Brief) über­mit­telt. Eine darüber hin­aus­ge­hende Zugänglich­machung des Ver­trag­s­textes durch den Verkäufer erfol­gt nicht. Sofern der Kunde vor Absendung sein­er Bestel­lung ein Nutzerkon­to im Online-Shop des Verkäufers ein­gerichtet hat, wer­den die Bestell­dat­en auf der Web­site des Verkäufers archiviert und kön­nen vom Kun­den über dessen pass­wort­geschütztes Nutzerkon­to unter Angabe der entsprechen­den Login-Dat­en kosten­los abgerufen werden.

2.6 Vor verbindlich­er Abgabe der Bestel­lung über das Online-Bestell­for­mu­lar des Verkäufers kann der Kunde mögliche Eingabefehler durch aufmerk­sames Lesen der auf dem Bild­schirm dargestell­ten Infor­ma­tio­nen erken­nen. Ein wirk­sames tech­nis­ches Mit­tel zur besseren Erken­nung von Eingabefehlern kann dabei die Ver­größerungs­funk­tion des Browsers sein, mit deren Hil­fe die Darstel­lung auf dem Bild­schirm ver­größert wird. Seine Eingaben kann der Kunde im Rah­men des elek­tro­n­is­chen Bestell­prozess­es so lange über die üblichen Tas­tatur- und Maus­funk­tio­nen kor­rigieren, bis er den den Bestel­lvor­gang abschließen­den But­ton anklickt.

2.7 Für den Ver­tragss­chluss ste­ht auss­chließlich die deutsche Sprache zur Verfügung.

2.8 Die Bestellab­wick­lung und Kon­tak­tauf­nahme find­en in der Regel per E‑Mail und automa­tisiert­er Bestellab­wick­lung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellab­wick­lung angegebene E‑Mail-Adresse zutr­e­f­fend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer ver­sandten E‑Mails emp­fan­gen wer­den kön­nen. Ins­beson­dere hat der Kunde bei dem Ein­satz von SPAM-Fil­tern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellab­wick­lung beauf­tragten Drit­ten ver­sandten E‑Mails zugestellt wer­den können.

3) Wider­ruf­s­recht

3.1 Ver­brauch­ern ste­ht grund­sät­zlich ein Wider­ruf­s­recht zu.

3.2 Nähere Infor­ma­tio­nen zum Wider­ruf­s­recht ergeben sich aus der Wider­rufs­belehrung des Verkäufers.

3.3 Das Wider­ruf­s­recht gilt nicht für Ver­brauch­er, die zum Zeit­punkt des Ver­tragss­chlusses keinem Mit­glied­staat der Europäis­chen Union ange­hören und deren alleiniger Wohn­sitz und Liefer­adresse zum Zeit­punkt des Ver­tragss­chlusses außer­halb der Europäis­chen Union liegen.

4) Preise und Zahlungsbedingungen

4.1 Sofern sich aus der Pro­duk­tbeschrei­bung des Verkäufers nichts anderes ergibt, han­delt es sich bei den angegebe­nen Preisen um Gesamt­preise, die die geset­zliche Umsatzs­teuer (sofern nicht durch die Klei­n­un­ternehmer­regelung ent­fall­en) enthal­ten. Gegebe­nen­falls zusät­zlich anfal­l­ende Liefer- und Ver­sand­kosten wer­den in der jew­eili­gen Pro­duk­tbeschrei­bung geson­dert angegeben.

4.2 Bei Liefer­un­gen in Län­der außer­halb der Europäis­chen Union kön­nen im Einzelfall weit­ere Kosten anfall­en, die der Verkäufer nicht zu vertreten hat und die vom Kun­den zu tra­gen sind. Hierzu zählen beispiel­sweise Kosten für die Geldüber­mit­tlung durch Kred­itin­sti­tute (z.B. Über­weisungs­ge­bühren, Wech­selkurs­ge­bühren) oder ein­fuhrrechtliche Abgaben bzw. Steuern (z.B. Zölle). Solche Kosten kön­nen in Bezug auf die Geldüber­mit­tlung auch dann anfall­en, wenn die Liefer­ung nicht in ein Land außer­halb der Europäis­chen Union erfol­gt, der Kunde die Zahlung aber von einem Land außer­halb der Europäis­chen Union aus vornimmt.

4.3 Die Zahlungsmöglichkeit/en wird/werden dem Kun­den im Online-Shop des Verkäufers mitgeteilt.

4.4 Ist Vorauskasse per Banküber­weisung vere­in­bart, ist die Zahlung sofort nach Ver­tragsab­schluss fäl­lig, sofern die Parteien keinen späteren Fäl­ligkeit­ster­min vere­in­bart haben.

4.5 Bei Auswahl der Zahlungsart „SOFORT“ erfol­gt die Zahlungsab­wick­lung über den Zahlungs­di­en­stleis­ter SOFORT GmbH, There­sien­höhe 12, 80339 München (im Fol­gen­den „SOFORT“). Um den Rech­nungs­be­trag über „SOFORT“ bezahlen zu kön­nen, muss der Kunde über ein für die Teil­nahme an „SOFORT“ frei geschal­tetes Online-Bank­ing-Kon­to ver­fü­gen, sich beim Zahlungsvor­gang entsprechend legit­imieren und die Zahlungsan­weisung gegenüber „SOFORT“ bestäti­gen. Die Zahlungstransak­tion wird unmit­tel­bar danach von „SOFORT“ durchge­führt und das Bankkon­to des Kun­den belastet. Nähere Infor­ma­tio­nen zur Zahlungsart „SOFORT“ kann der Kunde im Inter­net unter https://www.klarna.com/sofort/ abrufen.

4.6 Bei Auswahl der Zahlungsart „Pay­Pal Rech­nung“ tritt der Verkäufer seine Zahlungs­forderung an Pay­Pal ab. Vor Annahme der Abtre­tungserk­lärung des Verkäufers führt Pay­Pal unter Ver­wen­dung der über­mit­tel­ten Kun­den­dat­en eine Bonität­sprü­fung durch. Der Verkäufer behält sich vor, dem Kun­den die Zahlungsart „Pay­Pal Rech­nung“ im Falle eines neg­a­tiv­en Prü­fungsergeb­niss­es zu ver­weigern. Wird die Zahlungsart „Pay­Pal Rech­nung“ von Pay­Pal zuge­lassen, hat der Kunde den Rech­nungs­be­trag inner­halb von 30 Tagen ab Erhalt der Ware an Pay­Pal zu bezahlen, sofern ihm von Pay­Pal kein anderes Zahlungsziel vorgegeben wird. Er kann in diesem Fall nur an Pay­Pal mit schuld­be­freien­der Wirkung leis­ten. Der Verkäufer bleibt jedoch auch im Falle der Forderungsab­tre­tung zuständig für all­ge­meine Kun­de­nan­fra­gen z. B. zur Ware, Lieferzeit, Versendung, Retouren, Rekla­ma­tio­nen, Wider­ruf­serk­lärun­gen und ‑zusendun­gen oder Gutschriften. Ergänzend gel­ten die All­ge­meinen Nutzungs­be­din­gun­gen für die Nutzung des Rech­nungskaufs von Pay­Pal, ein­se­hbar unter https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/pui-terms.

4.7 Bei Auswahl der Zahlungsart „Pay­Pal Lastschrift“ zieht Pay­Pal den Rech­nungs­be­trag nach Erteilung eines SEPA-Lastschrift­man­dats, nicht jedoch vor Ablauf der Frist für die Vor­a­bin­for­ma­tion im Auf­trag des Verkäufers vom Bankkon­to des Kun­den ein. Vor­a­bin­for­ma­tion (“Pre-Noti­fi­ca­tion”) ist jede Mit­teilung (z.B. Rech­nung, Police, Ver­trag) an den Kun­den, die eine Belas­tung mit­tels SEPA-Lastschrift ankündigt. Wird die Lastschrift man­gels aus­re­ichen­der Kon­todeck­ung oder auf­grund der Angabe ein­er falschen Bankverbindung nicht ein­gelöst oder wider­spricht der Kunde der Abbuchung, obwohl er hierzu nicht berechtigt ist, hat der Kunde die durch die Rück­buchung des jew­eili­gen Kred­itin­sti­tuts entste­hen­den Gebühren zu tra­gen, wenn er dies zu vertreten hat.

5) Liefer- und Versandbedingungen

5.1 Bietet der Verkäufer den Ver­sand der Ware an, so erfol­gt die Liefer­ung inner­halb des vom Verkäufer angegebe­nen Liefer­ge­bi­etes an die vom Kun­den angegebene Liefer­an­schrift, sofern nichts anderes vere­in­bart ist. Bei der Abwick­lung der Transak­tion ist die in der Bestellab­wick­lung des Verkäufers angegebene Liefer­an­schrift maßgeblich.

5.2 Scheit­ert die Zustel­lung der Ware aus Grün­den, die der Kunde zu vertreten hat, trägt der Kunde die dem Verkäufer hier­durch entste­hen­den angemesse­nen Kosten. Dies gilt im Hin­blick auf die Kosten für die Hin­sendung nicht, wenn der Kunde sein Wider­ruf­s­recht wirk­sam ausübt. Für die Rück­sendekosten gilt bei wirk­samer Ausübung des Wider­ruf­s­rechts durch den Kun­den die in der Wider­rufs­belehrung des Verkäufers hierzu getrof­fene Regelung.

5.3 Han­delt der Kunde als Unternehmer, geht die Gefahr des zufäl­li­gen Unter­gangs und der zufäl­li­gen Ver­schlechterung der verkauften Ware auf den Kun­den über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spedi­teur, dem Fracht­führer oder der son­st zur Aus­führung der Versendung bes­timmten Per­son oder Anstalt aus­geliefert hat. Han­delt der Kunde als Ver­brauch­er, geht die Gefahr des zufäl­li­gen Unter­gangs und der zufäl­li­gen Ver­schlechterung der verkauften Ware grund­sät­zlich erst mit Über­gabe der Ware an den Kun­den oder eine emp­fangs­berechtigte Per­son über. Abwe­ichend hier­von geht die Gefahr des zufäl­li­gen Unter­gangs und der zufäl­li­gen Ver­schlechterung der verkauften Ware auch bei Ver­brauch­ern bere­its auf den Kun­den über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spedi­teur, dem Fracht­führer oder der son­st zur Aus­führung der Versendung bes­timmten Per­son oder Anstalt aus­geliefert hat, wenn der Kunde den Spedi­teur, den Fracht­führer oder die son­st zur Aus­führung der Versendung bes­timmte Per­son oder Anstalt mit der Aus­führung beauf­tragt und der Verkäufer dem Kun­den diese Per­son oder Anstalt zuvor nicht benan­nt hat.

5.4 Der Verkäufer behält sich das Recht vor, im Falle nicht richtiger oder nicht ord­nungs­gemäßer Selb­st­be­liefer­ung vom Ver­trag zurück­zutreten. Dies gilt nur für den Fall, dass die Nichtliefer­ung nicht vom Verkäufer zu vertreten ist und dieser mit der gebote­nen Sorgfalt ein konkretes Deck­ungs­geschäft mit dem Zulief­er­er abgeschlossen hat. Der Verkäufer wird alle zumut­baren Anstren­gun­gen unternehmen, um die Ware zu beschaf­fen. Im Falle der Nichtver­füg­barkeit oder der nur teil­weisen Ver­füg­barkeit der Ware wird der Kunde unverzüglich informiert und die Gegen­leis­tung unverzüglich erstattet.

5.5 Bietet der Verkäufer die Ware zur Abhol­ung an, so kann der Kunde die bestellte Ware inner­halb der vom Verkäufer angegebe­nen Geschäft­szeit­en unter der vom Verkäufer angegebe­nen Adresse abholen. In diesem Fall wer­den keine Ver­sand­kosten berechnet.

5.6 Gutscheine wer­den dem Kun­den wie fol­gt bereitgestellt:

  • per E‑Mail
  • postal­isch

6) Eigen­tumsvor­be­halt

Tritt der Verkäufer in Vor­leis­tung, behält er sich bis zur voll­ständi­gen Bezahlung des geschulde­ten Kauf­preis­es das Eigen­tum an der geliefer­ten Ware vor.

7) Män­gel­haf­tung (Gewährleis­tung)

7.1 Soweit sich aus den nach­fol­gen­den Regelun­gen nichts anderes ergibt, gel­ten die Vorschriften der geset­zlichen Män­gel­haf­tung. Hier­von abwe­ichend gilt bei Verträ­gen zur Liefer­ung von Waren:

7.2 Han­delt der Kunde als Unternehmer,

  • hat der Verkäufer die Wahl der Art der Nacherfüllung;
  • beträgt bei neuen Waren die Ver­jährungs­frist für Män­gel ein Jahr ab Abliefer­ung der Ware;
  • sind bei gebraucht­en Waren die Rechte und Ansprüche wegen Män­geln ausgeschlossen;
  • begin­nt die Ver­jährung nicht erneut, wenn im Rah­men der Män­gel­haf­tung eine Ersat­zliefer­ung erfolgt.

7.3 Die vorste­hend geregel­ten Haf­tungs­beschränkun­gen und Fristverkürzun­gen gel­ten nicht

  • für Schadenser­satz- und Aufwen­dungser­satzansprüche des Kunden,
  • für den Fall, dass der Verkäufer den Man­gel arglistig ver­schwiegen hat,
  • für Waren, die entsprechend ihrer üblichen Ver­wen­dungsweise für ein Bauw­erk ver­wen­det wor­den sind und dessen Man­gel­haftigkeit verur­sacht haben,
  • für eine ggf. beste­hende Verpflich­tung des Verkäufers zur Bere­it­stel­lung von Aktu­al­isierun­gen für dig­i­tale Pro­duk­te, bei Verträ­gen zur Liefer­ung von Waren mit dig­i­tal­en Elementen.

7.4 Darüber hin­aus gilt für Unternehmer, dass die geset­zlichen Ver­jährungs­fris­ten für einen ggf. beste­hen­den geset­zlichen Rück­griff­sanspruch unberührt bleiben.

7.5 Han­delt der Kunde als Kauf­mann i.S.d. § 1 HGB, trifft ihn die kaufmän­nis­che Unter­suchungs- und Rügepflicht gemäß § 377 HGB. Unter­lässt der Kunde die dort geregel­ten Anzeigepflicht­en, gilt die Ware als genehmigt.

7.6 Han­delt der Kunde als Ver­brauch­er, so wird er gebeten, angelieferte Waren mit offen­sichtlichen Trans­ports­chä­den bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hier­von in Ken­nt­nis zu set­zen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies kein­er­lei Auswirkun­gen auf seine geset­zlichen oder ver­traglichen Mängelansprüche.

8) Ein­lö­sung von Aktionsgutscheinen

8.1 Gutscheine, die vom Verkäufer im Rah­men von Wer­beak­tio­nen mit ein­er bes­timmten Gültigkeits­dauer unent­geltlich aus­gegeben wer­den und die vom Kun­den nicht käu­flich erwor­ben wer­den kön­nen (nach­fol­gend “Aktion­sgutscheine”), kön­nen nur im Online-Shop des Verkäufers und nur im angegebe­nen Zeitraum ein­gelöst werden.

8.2 Aktion­sgutscheine kön­nen nur von Ver­brauch­ern ein­gelöst werden.

8.3 Einzelne Pro­duk­te kön­nen von der Gutscheinak­tion aus­geschlossen sein, sofern sich eine entsprechende Ein­schränkung aus dem Inhalt des Aktion­sgutscheins ergibt.

8.4 Aktion­sgutscheine kön­nen nur vor Abschluss des Bestel­lvor­gangs ein­gelöst wer­den. Eine nachträgliche Ver­rech­nung ist nicht möglich.

8.5 Pro Bestel­lung kann immer nur ein Aktion­sgutschein ein­gelöst werden.

8.6 Der Waren­wert muss min­destens dem Betrag des Aktion­sgutscheins entsprechen. Etwaiges Restguthaben wird vom Verkäufer nicht erstattet.

8.7 Reicht der Wert des Aktion­sgutscheins zur Deck­ung der Bestel­lung nicht aus, kann zur Begle­ichung des Dif­ferenz­be­trages eine der übri­gen vom Verkäufer ange­bote­nen Zahlungsarten gewählt werden.

8.8 Das Guthaben eines Aktion­sgutscheins wird wed­er in Bargeld aus­gezahlt noch verzinst.

8.9 Der Aktion­sgutschein wird nicht erstat­tet, wenn der Kunde die mit dem Aktion­sgutschein ganz oder teil­weise bezahlte Ware im Rah­men seines geset­zlichen Wider­ruf­s­rechts zurückgibt.

8.10 Der Aktion­sgutschein ist über­trag­bar. Der Verkäufer kann mit befreien­der Wirkung an den jew­eili­gen Inhab­er, der den Aktion­sgutschein im Online-Shop des Verkäufers ein­löst, leis­ten. Dies gilt nicht, wenn der Verkäufer Ken­nt­nis oder grob fahrläs­sige Unken­nt­nis von der Nicht­berech­ti­gung, der Geschäft­sun­fähigkeit oder der fehlen­den Vertre­tungs­berech­ti­gung des jew­eili­gen Inhab­ers hat.

9) Ein­lö­sung von Geschenkgutscheinen

9.1 Gutscheine, die über den Online-Shop des Verkäufers käu­flich erwor­ben wer­den kön­nen (nach­fol­gend “Geschenkgutscheine”), kön­nen nur im Online-Shop des Verkäufers ein­gelöst wer­den, sofern sich aus dem Gutschein nichts anderes ergibt.

9.2 Geschenkgutscheine und Restguthaben von Geschenkgutscheinen sind bis zum Ende des drit­ten Jahres nach dem Jahr des Gutscheinkaufs ein­lös­bar. Restguthaben wer­den dem Kun­den bis zum Ablauf­da­tum gutgeschrieben.

9.3 Geschenkgutscheine kön­nen nur vor Abschluss des Bestel­lvor­gangs ein­gelöst wer­den. Eine nachträgliche Ver­rech­nung ist nicht möglich.

9.4 Bei ein­er Bestel­lung kön­nen auch mehrere Geschenkgutscheine ein­gelöst werden.

9.5 Geschenkgutscheine kön­nen nur für den Kauf von Waren und nicht für den Kauf von weit­eren Geschenkgutscheinen ver­wen­det werden.

9.6 Reicht der Wert des Geschenkgutscheins zur Deck­ung der Bestel­lung nicht aus, kann zur Begle­ichung des Dif­ferenz­be­trages eine der übri­gen vom Verkäufer ange­bote­nen Zahlungsarten gewählt werden.

9.7 Das Guthaben eines Geschenkgutscheins wird wed­er in Bargeld aus­gezahlt noch verzinst.

9.8 Der Geschenkgutschein ist über­trag­bar. Der Verkäufer kann mit befreien­der Wirkung an den jew­eili­gen Inhab­er, der den Geschenkgutschein im Online-Shop des Verkäufers ein­löst, leis­ten. Dies gilt nicht, wenn der Verkäufer Ken­nt­nis oder grob fahrläs­sige Unken­nt­nis von der Nicht­berech­ti­gung, der Geschäft­sun­fähigkeit oder der fehlen­den Vertre­tungs­berech­ti­gung des jew­eili­gen Inhab­ers hat.

10) Anwend­bares Recht

10.1 Für sämtliche Rechts­beziehun­gen der Parteien gilt das Recht der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land unter Auss­chluss der Geset­ze über den inter­na­tionalen Kauf beweglich­er Waren. Bei Ver­brauch­ern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwin­gende Bes­tim­mungen des Rechts des Staates, in dem der Ver­brauch­er seinen gewöhn­lichen Aufen­thalt hat, ent­zo­gen wird.

10.2 Fern­er gilt diese Rechtswahl im Hin­blick auf das geset­zliche Wider­ruf­s­recht nicht bei Ver­brauch­ern, die zum Zeit­punkt des Ver­tragss­chlusses keinem Mit­glied­staat der Europäis­chen Union ange­hören und deren alleiniger Wohn­sitz und Liefer­adresse zum Zeit­punkt des Ver­tragss­chlusses außer­halb der Europäis­chen Union liegen.

11) Gerichts­stand

Han­delt der Kunde als Kauf­mann, juris­tis­che Per­son des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlich­es Son­derver­mö­gen mit Sitz im Hoheits­ge­bi­et der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land, ist auss­chließlich­er Gerichts­stand für alle Stre­it­igkeit­en aus diesem Ver­trag der Geschäftssitz des Verkäufers. Hat der Kunde seinen Sitz außer­halb des Hoheits­ge­bi­ets der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land, so ist der Geschäftssitz des Verkäufers auss­chließlich­er Gerichts­stand für alle Stre­it­igkeit­en aus diesem Ver­trag, wenn der Ver­trag oder Ansprüche aus dem Ver­trag der beru­flichen oder gewerblichen Tätigkeit des Kun­den zugerech­net wer­den kön­nen. Der Verkäufer ist in den vorste­hen­den Fällen jedoch in jedem Fall berechtigt, das Gericht am Sitz des Kun­den anzurufen.

12) Alter­na­tive Streitbeilegung

13.1 Die EU-Kom­mis­sion stellt im Inter­net unter fol­gen­dem Link eine Plat­tform zur Online-Stre­it­bei­le­gung bere­it: https://ec.europa.eu/consumers/odr

Diese Plat­tform dient als Anlauf­stelle zur außerg­erichtlichen Bei­le­gung von Stre­it­igkeit­en aus Online-Kauf- oder Dien­stleis­tungsverträ­gen, an denen ein Ver­brauch­er beteiligt ist.

13.2 Der Verkäufer ist zur Teil­nahme an einem Stre­it­bei­le­gungsver­fahren vor ein­er Ver­brauch­er­schlich­tungsstelle wed­er verpflichtet noch bereit.